C-Trakt: Abriss statt Winter-Notunterkunft

Abriss der ehemaligen Orientierungsstufe (C-Trakt) statt schnelle Hilfe vor dem nahenden Winter.

Abriss C-Trakt

Burgdorf. In der zurzeit herrschenden Notlage bei den ankommenden Flüchtlingen, wird nun ganz schnell der C-Trakt am Berliner Ring abgerissen. An der Stelle, wo die neue Gudrun-Pausewang-Grundschule stehen soll, sind bereits die Vorbereitungen im Gang. Das der Winter kurz vor der Tür steht, hat man dabei wohl außer Acht gelassen. Bereits jetzt sind viele Menschen in Containern oder Hallen untergebracht. Gerade Hallen sind zur längeren Unterbringung ungeeignet (Privatsphäre, Brandschutz, usw.).

Die intakten Klassenräume des C-Trakts bieten schon auf Grund ihrer Größe eine menschenwürdigere Unterkunft. Gerade diese Menschen brauchen Rückzugsräume um zur Ruhe kommen zu können. Gerade durch die Nähe zur Bevölkerung sollte Integration und Willkommenskultur gelebt werden. Unnötige Fahrten durchs Stadtgebiet könnten vermieden werden (Behördengänge, Arztbesuche, etc.).
Weitere Betreuungsmöglichkeiten sind durch Kirche, Kindergarten, Südstadt-Bistro, usw. ebenfalls vor Ort. Bewegungsmöglichkeiten in Sportanlagen und Natur ist vorhanden.

Jetzt, kurz vor dem Wintereinbruch mit dem Abriss zu beginnen, dokumentiert das politische Vorgehen in Burgdorf (siehe IGS Planung). Dieses vorschnelle, übereilte Handeln wird den Menschen in ihrer Notlage nicht gerecht! Man gewinnt den Eindruck, dass diese fremden, namenlosen Menschen hier nur verwaltet werden. Stress und aufgebrachte Stimmung durch eine Hallenunterbringung hätte vermieden werden können, wie auch die Pendelfahrten und die ausfallenden Sportaktivitäten der Vereine in Schillerslage.

Nachtrag:
Bilder vom 14.11.2015
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Satire mit Sound und viel Gefühl lässt keinen kühl in Burgdorf

Charles Brauer, Henry Heggen und Günther Brackmann „live“

Burgdorf. Seine Stimme hat Ausdruck und Wärme zugleich damit gehen die Worte direkt ins Ohr und erreichen die grauen Zellen der Zuhörer. Charles Brauer, der im Juli junge 80 Jahre geworden ist, trifft mit seiner unnachahmlichen Stimme auch heute noch perfekt den richtigen Ton den wir kennen und lieben! So präsentierte er im ausverkauften Johnny B. nachdenkliche und erheiternde aber auch provozierend verpackt Werke bedeutender Literaten über „Kunst und Künstler“. Eine satirische Lesung mi Werken von Kästner, Tucholsky und Ringelnatz in Ausdruck und Klang perfekt und überzeugend dargeboten.
Dieser Abend war eine gelungene Mischung aus Textvortrag (Charles Brauer), Bluesharp-Gesang (Henry Heggen) und Piano( Günther Brackmann).Ein Abend der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die“ Drei“ konnten zeigen was sie noch so“ drauf haben“, Günther Brackmann und Henry HeggenHenry Heggen Spitzname „Mr. Natural of the Blues“ der für Abi Wallenstein eingesprungen ist brachte mit seiner unverwechselbaren amerikanischen Klangstimme den Saal zum swingen. Der Virtuose und Altmeister am Klavier Günther Brackmann, Spitzname „Breakdown“ zauberte am Piano was die Tasten hergaben. Gut gelaunte Zuschauer waren begeistert und klatschten kräftig mit als die „live“ vorgetragenen Solos der beiden Musiker präsentiert wurden. Charles Brauer und FreundeIn der Pause gab es dann die Gelegenheit direkt mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Und so konnten sich zwei alte Weggefährten einmal wiedersehen. Ein Fotoalbum mit Aufnahmen aus jungen Jahren schaffte so etwas wie in Erinnerungen schwelgen und eine Rückschau auf gemeinsam erlebtes .Dieser von den Jazzfreunden Altkreis Burgdorf organisierte Abend wird auch für Charles Brauer ein besonderer gewesen sein. Solche Kulturveranstaltungen nach Burgdorf zu holen ist keine Selbstverständlichkeit und bedarf eines enormen persönlichen Engagements des Veranstalters sowie der Unterstützung durch Förderer. Machen Sie mit!
weitere Termine des Kulturverein „Jazzfreunde Altkreis Burgdorf e.V.“ finden Sie bei uns unter Veranstaltungen.

Warten aufs KFZ-Kennzeichen BU – undemokratischer Problembürgermeister blockiert bundesgesetzliche Regelung!

...bereits jetzt schon mit Bu-Kennzeichen nach EU-Norm unterwegs!Burgdorf. Erbärmlich ängstlich ist der umstrittene Problembürgermeister Alfred B. aus Burgdorf, wenn es um die Herausgabe des gesetzlich erlaubten Wunschkennzeichen BU geht! Der sonst nicht zögerliche Alfred B. hat geradezu in vorrauseilendem Tempo Farbe auf die Straßen malen lassen um Radfahrer auf die Fahrbahn zu zwingen. Sobald aber Bürger berechtigte und gesetzlich erlaubte Interessen anmelden die keine Kosten verursachen, und stattdessen die Gemeinschaft stärken, verweigert er dem Bürger die vom Gesetzgeber gewollte Wahlfreiheit! Im Falle des BU-Kennzeichen, wo mobile Botschafter beste Werbung für das Burgdorfer-Land machen, schaltet er auf stur. Unser Problembürgermeister macht lieber mit seinen Fehlleistungen auf diese seine Stadt aufmerksam. Weiterlesen

Einzelinteressen vor Bürgerwohl? Gesetzgeber muss handeln!

Irreparable Schäden durch Störung des Gemeinschaftslebens!

Volksfest (2)Deutschland/Dollbergen. Es ist nicht das erste und auch nicht das letzte Mal, dass in diesem Land, die Mehrheit der Gesellschaft nicht mehr in fröhlicher Runde in der Öffentlichkeit feiern darf, weil dies Einzelnen nicht passt. Jetzt ist Schluss mit Lustig, so die Behörden, die sich nicht trauen für die Versammlungsfreiheit auf Volks- und Schützenfesten zu kämpfen. Es ist inzwischen nicht mehr vor, sondern schon 5 nach Zwölf in Sachen Stadt und Dorfgemeinschaftsleben!
Jahrhunderte gelebte Traditionen werden im wahrsten Sinne des Wortes Mundtot gemacht. Damit stirbt nicht nur das Schützenfest, auch die Gemeinschaft und die Demokratie nimmt großen Schaden! Weiterlesen